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Zur Behandlung von Keratokonus:
Die Augenchirurgie-Methode Crosslinking

Keratokonus ist eine angeborene Augenerkrankung, bei der die Hornhaut immer weiter ausgedünnt und kegelförmig verformt wird. Diese Hornhautverkrümmung nimmt stetig zu und der Patient bemerkt eine zunehmende Sehverschlechterung. Bei dieser fortschreitenden Erkrankung ist die Hornhauttransplantation das Endstadium. In den meisten Fällen kann eine solche Transplantation durch das Crosslinking aber vermieden werden!

Das sogenannte Crosslinking der Hornhaut bezeichnet eine Quervernetzung der Fasern zur mechanischen Stabilisierung des Hornhautgewebes. Die Erkrankung kann damit zwar nicht rückgängig, aber zumindest im bestehenden Zustand aufgehalten werden. In vielen Fällen beobachtet man außerdem einen langsamen Rückgang der unregelmäßigen Hornhautform.

Beim Crosslinking wird die Hornhaut durch eine Kombination von Riboflavin-Tropfen (Vitamin B2) und UV-Bestrahlung behandelt. Diese Methode wird auch in anderen medizinischen Bereichen bei anderen Gewebearten erfolgreich angewandt, z.B. als Plombe beim Zahnarzt.

Das UV-Riboflavin-Crosslinking ist heute eine häufig angewandte, sichere und effektive Behandlung, um das Fortschreiten des Keratokonus zu stoppen. Neben den allgemeinen Operationsrisiken sind Nebenwirkungen oder Komplikationen bei dieser Methode bisher nicht bekannt.

So verläuft die Crosslinking-OP

Die Vorbereitung

Wir desinfizieren zuerst Ihren Gesichtsbereich. Sie erhalten eine lokale Betäubung in Form von Augentropfen. Ihre Lider werden fixiert. Das alles verläuft absolut beschwerde- und schmerzfrei.

Crosslinking (CXL) - Schritt 1: Vorbereitung des Auges

Die Riboflavin-Tropfen

Zuerst wird die oberste schützende Schicht der Hornhaut, das Epithel, entfernt, damit die Augentropfen in die nächste Hornhautschicht, die Stroma, gelangen können. Die Riboflavin-Augentropfen werden 30 Minuten lang ins Auge eingegeben.

Crosslinking (CXL) - Schritt 2: Vorbereitung der Hornhaut

Die UV-Bestrahlung

Im Anschluss erfolgt eine 10-minütige Bestrahlung der Hornhaut mit UV-Licht.

Crosslinking (CXL) - Schritt 3: UV-Bestrahlung des Auges

Der Abschluss

Im letzten Schritt werden weiche Verbandskontaktlinsen eingesetzt, um das Auge nach der Operation zu schützen. Eine medikamentöse Behandlung beugt Entzündungen vor und verringert die postoperativen Schmerzen. Die Schutzlinsen werden nach einigen Tagen vom Chirurgen entfernt. Das war’s!

Crosslinking (CXL) - Schritt 4: Postoperative Phase

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