Eine erste Orientierung. Die verbindliche Entscheidung fällt immer erst nach der großen Voruntersuchung.
🟢 GRÜNES LICHT
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Kurz gesagt
Oft verwechselt
„Linsenimplantation“ oder „Linse einsetzen“ ist der Oberbegriff für zwei verschiedene Eingriffe. Der Unterschied liegt darin, was mit Ihrer eigenen Linse geschieht: Bei der ICL wird eine zusätzliche Linse vor die eigene gesetzt, die eigene Linse bleibt. Beim Linsentausch wird die eigene Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Beide Eingriffe kosten bei EyeLaser 3.500 € pro Auge.
| ICL (phake Linse) | Linsentausch | |
|---|---|---|
| Eigene Linse | bleibt im Auge | wird entfernt und ersetzt |
| Umkehrbar | ja, die ICL lässt sich wieder entfernen | nein, dauerhaft |
| Typisches Alter | 21 bis 60 Jahre laut Zulassung, meist jünger | ab etwa 50 bis 55 Jahren |
| Lesebrille (Alterssichtigkeit) | bleibt, wenn sie schon nötig ist | lässt sich mit einer Multifokal- oder EDOF-Linse mitbehandeln |
| Grauer Star später | möglich; die ICL wird dann bei der Operation entfernt | kann nicht mehr entstehen |
| Starke Kurzsichtigkeit | gut geeignet | vor etwa 55 bis 60 meist abgeraten (Netzhautrisiko) |
| Preis bei EyeLaser | 3.500 € pro Auge | 3.500 € pro Auge |
Die ICL ist eine hauchdünne Zusatzlinse, die vor die eigene Linse ins Auge gesetzt wird. Die natürliche Linse bleibt dabei erhalten — anders als beim Linsentausch, bei dem sie ersetzt wird. Deshalb heißt die ICL auch phake Linse: „phak“ bedeutet, dass die eigene Linse noch da ist.
Sie sitzt in der hinteren Augenkammer, unsichtbar von außen, und wird weder gespürt noch muss sie gepflegt werden. Weil sie nichts von der Hornhaut abträgt, ist der Eingriff umkehrbar: Die Linse lässt sich wieder entfernen.


Illustrationen: STAAR Surgical.


Gleiche Bauweise, ein Unterschied: die Öffnung in der Mitte der Linse. Zeichnungen: STAAR Surgical.






Illustrationen: STAAR Surgical.
Eignung

Eine erste Orientierung. Die verbindliche Entscheidung fällt immer erst nach der großen Voruntersuchung.
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Preise & Leistungen
Transparent und verbindlich, keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.
FIXPREIS
„Wir empfehlen die Methode, die zu Ihren Augen passt – nicht die, die gerade verfügbar ist. Deshalb haben wir die gängigen Verfahren im Haus und entscheiden erst nach der großen Voruntersuchung.“Fast jeder, der zu uns kommt, hat dieselben Fragen im Kopf und traut sich nicht immer, sie zu stellen. Hier sind die ehrlichen Antworten.
Nein. Das Auge wird mit Tropfen betäubt, auf Wunsch zusätzlich mit einer leichten Sedierung. Sie spüren Druck und Licht, keinen Schmerz. Der Eingriff dauert etwa 10 bis 15 Minuten je Auge; danach ein Fremdkörpergefühl für einige Stunden.
Nein. Die ICL sitzt hinter der Iris, vor Ihrer eigenen Linse, und schwimmt im Kammerwasser. Sie ist von außen unsichtbar, muss nicht gepflegt werden und wird nicht gespürt, anders als eine Kontaktlinse.
Die ICL ist umkehrbar: Sie lässt sich entfernen oder gegen eine andere Stärke tauschen. Entwickelt sich Jahrzehnte später ein Grauer Star, wird sie beim Linsentausch einfach mit entnommen. Nichts an Ihrem Auge ist dauerhaft verändert.
Die Linse wird durch einen 2 bis 3 mm kleinen Zugang eingesetzt; Netzhaut und Sehnerv werden nicht berührt. Die relevanten Risiken sind eine Infektion (sehr selten; steriler OP, antibiotische Tropfen, Kontrolle am Folgetag) und ein Druckanstieg im Auge, den wir am OP-Tag und bei den Kontrollen messen. Deshalb gibt es bei der ICL eine jährliche Kontrolle, dauerhaft.
Wir setzen nur Linsen ein, deren Stärke und Größe wir vorher am Auge vermessen haben (Vorderkammertiefe, Endothelzellen, Achslänge). Eine Restfehlsichtigkeit ist selten; sie lässt sich durch einen Linsentausch auf eine andere Stärke oder eine kleine Laserkorrektur beheben. Ein medizinisches Ergebnis garantieren wir nicht, aber wir stehen dafür gerade.
Das müssen Sie heute auch nicht. Der erste Schritt ist eine Voruntersuchung beim Chefarzt, unverbindlich. Erst die Messung zeigt, ob die ICL für Sie überhaupt der richtige Weg ist. Danach haben Sie so viel Bedenkzeit, wie Sie brauchen. Niemand wird bei uns zu einem Termin gedrängt.
Weitere Fragen beantworten wir unten in den FAQ oder persönlich in der Eignungsprüfung.
Ihre Heilung
Realistische Richtwerte aus der Praxis — Ihr persönlicher Verlauf wird bei den Nachkontrollen eng begleitet.
OP-TAG
TAG 1
WOCHE 1
WOCHE 2–4
VERLAUF
Transparenz
Die ICL ist reversibel. Das ist Ihr größtes Sicherheitsnetz. Offen besprechen wir dennoch:
Ob man nach dem Eingriff in der Dämmerung und bei Nacht wieder sicher Auto fährt, fragen viele schon bei der Voruntersuchung. Deshalb messen wir den Pupillendurchmesser bei schwachem Licht und wählen die Linse so, dass ihre optische Zone ihn abdeckt. Lichtringe (Halos) um Scheinwerfer werden, falls sie auftreten, meist innerhalb weniger Wochen bis Monate schwächer.


Illustration, kein Ergebnis eines bestimmten Patienten. Material: STAAR Surgical.
Auf diese Zulassungen, Empfehlungen und Studien stützen sich die Angaben auf dieser Seite.

Autor und medizinische Prüfung: Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO, FWCRS, hat sein Handwerk bei Prof. Thomas Kohnen und Prof. Theo Seiler gelernt. Er leitet EyeLaser Wien, hat über 25.000 Laser-Eingriffe durchgeführt und über 1.500 ICL implantiert. Er berät auf Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch.
Stand: 6. Oktober 2026
Sicherheit
Ab 45 Jahren wird häufig pauschal zum Linsentausch geraten, um die Alterssichtigkeit zu beheben. Wir bei EyeLaser Wien tun das nicht.

Wenn Sie stark kurzsichtig sind, ist Ihr Augapfel anatomisch zu lang gewachsen. Dadurch steht Ihre Netzhaut (Retina) im Augenhintergrund unter ständiger mechanischer Spannung. Wenn wir nun bei einem Linsentausch Ihre natürliche, voluminöse Linse entfernen und durch eine sehr flache Kunstlinse ersetzen, verändern sich die Druckverhältnisse und der Glaskörper im Auge bewegt sich.
Die medizinische Folge: Bei Kurzsichtigen steigt dadurch das Risiko für eine gefährliche Netzhautablösung (Ablatio retinae) deutlich an.
Unser Sicherheitsversprechen: Für uns steht die Gesundheit Ihrer Netzhaut über allem. Wenn Sie stark kurzsichtig und jünger als etwa 55 bis 60 Jahre sind, ist der Linsentausch für uns in der Regel keine Option. Wir suchen für Sie nach Alternativen (wie z.B. PresbyMAX-Laser oder eine Kombination aus ICL und Lesebrille), um Ihr Auge keinen unnötigen Risiken auszusetzen.
Präzision
Bei einem Implantat im Augeninneren messen wir jeden Parameter, statt ihn zu schätzen:

Entscheidung
Linsenimplantation ist nicht gleich Linsenimplantation. Die Wahl des richtigen Verfahrens hängt maßgeblich von Ihrem Alter, Ihren Dioptrien und der Anatomie Ihres Auges ab. Wir trennen streng zwischen zwei High-End-Verfahren:

Ihre eigene Augenlinse ist noch voll flexibel, kann aber Ihre extrem hohe Kurz- oder Weitsichtigkeit nicht ausgleichen, oder Ihre Hornhaut ist für einen Laser zu dünn.
Vergleich
| Eigenschaft | EVO ICL (Zusatzlinse) | Linsentausch (RLE) | Augenlasern (Hornhaut) |
|---|---|---|---|
| Geeignetes Alter | 21 bis 60 Jahre (Zulassung), ab 18 bei stabilen Werten | Ab ca. 50 Jahren | Ca. 18 bis 50 Jahre |
| Sicherheit bei Kurzsichtigkeit | ✓ Gut (Glaskörper bleibt unberührt) | ✕ Ungünstig (Netzhautrisiko) | ✓ Gut |
| Reversibilität | ✓ Ja, entfernbar | Nein (Permanent) | Nein (Permanent) |
| Risiko für trockene Augen | ✓ Keines (Erhält Hornhautnerven) | Sehr gering | Vorhanden (erste Wochen) |
| Katarakt-Schutz (Grauer Star) | Nein (Eigene Linse bleibt) | ✓ Ja (Lebenslang geschützt) | Nein |
In der Voruntersuchung messen wir Vorderkammer, Endothelzellen, Hornhaut und Netzhaut und sagen Ihnen, ob eine ICL, ein Linsentausch oder doch ein Laserverfahren zu Ihren Augen passt.
Unverbindlich. Fixpreis 3.500 € pro Auge für jede Linse. Ordination am Opernring 1 in Wien.
Jetzt kostenlosen Eignungs-Check in Wien (15 Min.) buchen
Ihre eigene Linse verliert an Elastizität (Alterssichtigkeit/Lesebrille) oder beginnt, sich zu trüben.


„Der Vorteil der EVO ICL ist die Freiheit der Wahl: Wir verändern die Natur Ihres Auges nicht, wir fügen nur ein optisches System hinzu, und können es jederzeit wieder rückgängig machen. Beim Linsentausch hingegen erfordert exzellente Medizin auch den Mut, Nein zu sagen. Kurzsichtigen Patientinnen und Patienten muten wir das hohe Netzhautrisiko eines Linsentausches nicht zu. Wir operieren nur dann, wenn die Parameter Ihres Auges es zulassen. Ihre langfristige Sicherheit ist mein höchstes Gut.“Erfahrungsbericht: phake Linsenimplantation (EVO ICL) bei EyeLaser.
Bei der EVO ICL (oft für Patienten unter 45) bleibt Ihre körpereigene Linse im Auge; wir setzen eine hauchdünne Kunstlinse zusätzlich davor. Beim Linsentausch (meist für Patienten ab 50) wird Ihre eigene, alternde Linse entfernt und durch eine künstliche Premium-Linse (EDOF oder Trifokal) ersetzt.
Kurzsichtige Augen sind länger gebaut. Wird die eigene Linse durch eine flache Kunstlinse ersetzt, verschiebt sich der Glaskörper und zieht an der Netzhaut. Das Risiko einer Netzhautablösung steigt. Deshalb raten wir stark Kurzsichtigen unter etwa 55 bis 60 Jahren in der Regel vom Linsentausch ab und prüfen stattdessen die ICL.
Nein. Ihre Augen werden durch Tropfen lokal betäubt. Sie spüren während der OP (die nur 10 bis 15 Minuten pro Auge dauert) lediglich einen leichten Druck, aber keinerlei Schmerzen.
Nein. Die Linsen sitzen im Augeninneren, wo es keine Schmerznerven gibt. Anders als eine Kontaktlinse spüren Sie die Implantate weder beim Blinzeln noch beim Reiben.
Aus Collamer, einem Mischmaterial aus Kollagen und Polymer. Es ist gut verträglich, und auf der Linse bilden sich kaum Eiweißablagerungen. Abstoßungsreaktionen wie bei einem Organ gibt es bei der ICL nicht.
Selten. Die Linse sitzt hinter der Regenbogenhaut vor der eigenen Linse und wird in ihrer Größe auf Ihr Auge abgestimmt. Bei den Kontrollen prüfen wir ihren Sitz und den Abstand zur eigenen Linse (Vault). Ist er ungünstig, lässt sich die Linse in einem kurzen Eingriff neu ausrichten oder tauschen.
Nein. Weil keine Hornhautnerven durchtrennt werden, bleibt der Tränenfilm unbeeinflusst. Für Menschen mit trockenen Augen ist die ICL deshalb oft eine gute Alternative zum Augenlasern.
Sowohl die EVO ICL als auch die Linsen beim Linsentausch sind darauf ausgelegt, ein ganzes Leben lang im Auge zu bleiben. Das Material altert oder trübt sich nicht.
Bei der ICL fügen wir nur eine Linse hinzu, ohne Ihre Anatomie zu zerstören. Sie kann jederzeit in Minuten wieder entnommen werden. Beim Linsentausch entfernen wir Ihre eigene Linse. Dies ist ein permanenter, nicht umkehrbarer Vorgang.
Multifokallinsen teilen das Licht in mehrere Brennpunkte. Nachts kann dabei Streulicht entstehen (Halos um Autoscheinwerfer). Das Gehirn lernt in den ersten 3 bis 6 Monaten, diese Effekte auszublenden (Neuroadaptation). Bei EDOF-Linsen sind Halos deutlich geringer.
Die Sicht erholt sich schnell. Schon am Tag nach der Operation sehen die meisten Patienten gut. Beim Linsentausch mit Multifokallinsen braucht das Gehirn noch einige Wochen, um sich an die neue Optik zu gewöhnen.
Büroarbeit, auch am Bildschirm, ist meist nach etwa 3 Tagen wieder möglich.
Leichter Sport (Joggen, Ergometer) ist nach 3-4 Tagen wieder erlaubt. Schwimmen (Alte Donau, Therme) und Sauna sind für 3 Wochen streng verboten, um schwere bakterielle Infektionen im Augeninneren (Endophthalmitis) zu vermeiden. Auf Kampfsport sollten Sie ca. 4 Wochen verzichten.
Ein Nachstar tritt nur nach einem Linsentausch auf. Monate oder Jahre danach kann sich die Kapsel hinter der Kunstlinse eintrüben, die Sicht wird milchig. Wir öffnen die Kapsel in der Ordination mit dem YAG-Laser; das dauert wenige Minuten und ist schmerzfrei. Ein Nachstar kommt danach nicht wieder.
Am OP-Tag nicht. Bei der Kontrolle am Folgetag sagt Ihnen Dr. Derhartunian, ob Sie wieder fahren dürfen; Voraussetzung ist die gesetzlich vorgeschriebene Sehschärfe.
Make-up-Partikel und Creme-Dämpfe gefährden die mikrobiologische Sterilität im OP-Saal. Kommen Sie mit einem frisch gewaschenen, komplett ungeschminkten Gesicht.
Bitte verzichten Sie für mindestens 1 Woche komplett auf Augen-Make-up, um Infektionen durch Bakterien aus Mascara oder Lidschatten zu verhindern.
Kontaktlinsen verformen die Hornhaut und beeinflussen die Messwerte für die Kunstlinse. Bitte lassen Sie weiche Linsen 1 Woche und harte Linsen 4 Wochen vor der Untersuchung weg.
Bei der ICL operieren wir oft beide Augen am selben Tag. Beim Linsentausch werden beide Augen in der Regel in derselben Sitzung operiert, jedes als eigener Eingriff mit eigenem Instrumentarium. Auf Wunsch operieren wir sie an getrennten Tagen.
Ja. Sowohl die EVO ICL als auch Kunstlinsen für den Linsentausch gibt es in torischer Ausführung. Sie werden auf die Achse Ihrer Hornhautverkrümmung ausgerichtet.
Torische Linsen müssen in der berechneten Achse sitzen. Selten dreht sich eine Linse in den ersten Wochen etwas, dann lässt die Korrektur nach. Wir prüfen die Achslage bei den Kontrollen und richten die Linse bei Bedarf in einem kurzen Eingriff neu aus.
Die Messungen brauchen Zeit: die optische Biometrie (IOL-Master), die Messung der Vorderkammertiefe (MS-39), die Endothelzellzählung und die Netzhautkontrolle bei erweiterter Pupille. Dazu kommt das ärztliche Aufklärungsgespräch.
Ob EVO ICL oder Linsentausch: Bei EyeLaser kostet die Linsenoperation 3.500 € pro Auge. Der Preis ist bei jeder Linsenart gleich, ob monofokal, monofokal-plus, torisch, EDOF oder multifokal. Sie bezahlen nicht das Implantat, sondern den gesamten Ablauf: Diagnostik, Berechnung und Auswahl der Linse, Operation und Nachsorge. Die Voruntersuchung kostet 200 € und wird bei einer Behandlung angerechnet.
In der Regel nein. Die Korrektur einer Fehlsichtigkeit ist Privatleistung. Bei Grauem Star übernimmt die Kasse die Operation im Kassenspital mit einer monofokalen Standardlinse; in der Privatordination ist keine Zuzahlung zur Kassenleistung möglich. Die Kosten können Sie als außergewöhnliche Belastung in der Arbeitnehmerveranlagung geltend machen.
Ja. Sie können zinsfrei in 3 Raten innerhalb von 6 Monaten zahlen oder die Behandlung ab 68 € im Monat finanzieren (Laufzeit 60 Monate, Sollzins 5,99 %, effektiver Jahreszins 6,21 %).
Ja. Entwickelt sich später ein Grauer Star, wird die EVO ICL entfernt und in derselben Operation die eigene Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Die ICL verbaut Ihnen keine späteren Behandlungen.
Kontrollen sind 1 Tag, 1 Woche und 1 Monat nach der Operation sowie einmal im Jahr. Bei der ICL ist die Kontrolle nach einer Woche besonders wichtig, weil wir dort Augeninnendruck und Sitz der Linse prüfen.
Nein. Wir entfernen die eigene Linse mit Ultraschall (Phakoemulsifikation) über einen Schnitt von 2,2 bis 2,4 mm. Die lasergestützte Operation (FLACS) ist nach den Empfehlungen der europäischen Fachgesellschaft ESCRS der manuellen Technik gleichwertig und verbessert die erreichte Sehschärfe nicht nachweisbar. Deshalb bieten wir sie nicht an, und es gibt keinen Femtolaser-Aufpreis.
In den ersten Tagen kann der Augeninnendruck ansteigen; deshalb messen wir ihn am Folgetag und nach einer Woche. Sitzt die Linse zu nah an der eigenen Linse oder zu weit davon entfernt (Vault), lässt sie sich tauschen. Anfangs können Halos auftreten. Selten sind eine frühere Trübung der eigenen Linse oder eine Infektion. Weil die ICL entfernbar ist, bleiben fast alle Folgen behandelbar; jährliche Kontrollen gehören dazu.
Die ICL korrigiert Kurzsichtigkeit bis etwa −18 Dioptrien, also weit über die Grenze der Laserverfahren hinaus. Sie kommt aber auch bei geringeren Werten infrage, wenn die Hornhaut für einen Laser zu dünn ist oder trockene Augen dagegen sprechen. Voraussetzung ist eine Vorderkammer tiefer als 2,8 mm und eine ausreichende Zahl an Endothelzellen.
Nein. Linsenimplantation ist der Oberbegriff für zwei Eingriffe. Bei der ICL wird eine zusätzliche Linse vor die eigene gesetzt; die eigene Linse bleibt, und die ICL lässt sich wieder entfernen. Beim Linsentausch wird die eigene Linse durch eine Kunstlinse ersetzt, das ist dauerhaft. Welcher Weg passt, hängt vor allem vom Alter, der Fehlsichtigkeit und dem Zustand der eigenen Linse ab.
So wird die ICL oft genannt: eine dünne Linse aus Collamer, die hinter der Regenbogenhaut vor der eigenen Linse sitzt. Anders als eine Kontaktlinse spürt man sie nicht und muss sie nicht pflegen. Sie bleibt dauerhaft im Auge, lässt sich aber bei Bedarf wieder entfernen.
Beides hat seinen Platz. Der Laser formt die Hornhaut um und trägt dabei Gewebe ab; nach den Empfehlungen der europäischen Fachgesellschaft ESCRS ist LASIK bis etwa −8 Dioptrien sinnvoll, darüber sinkt die Sehqualität. Die ICL wird zusätzlich ins Auge gesetzt, trägt nichts ab und lässt sich wieder entfernen. Sie ist deshalb die bessere Wahl bei hoher Kurzsichtigkeit bis −18 dpt, bei dünner oder unregelmäßiger Hornhaut und bei trockenen Augen. Liegen Ihre Werte im Laserbereich und ist die Hornhaut gesund, raten wir meist zum Laser, weil dann kein Eingriff im Augeninneren nötig ist. Nach einer ICL ist eine jährliche Kontrolle Pflicht. Welches Verfahren passt, entscheidet die Voruntersuchung.
Nein. Die EVO ICL wird in der sogenannten Hinterkammer positioniert. Sie ist für Sie selbst im Spiegel oder für Ihre Mitmenschen im Alltag unsichtbar. Lediglich ein Augenarzt kann sie mit der Spaltlampe erkennen.
Wenn Ihr Keratokonus durch ein UV-Crosslinking (Hornhautvernetzung) erfolgreich gestoppt und stabilisiert wurde, ist die Implantation einer ICL (bzw. einer torischen ICL) oft eine gute Möglichkeit, Sie von starken Brillen oder harten Kontaktlinsen zu befreien.
Im Video-Erfahrungsbericht schildert ein Patient mit rund 11 Dioptrien Kurzsichtigkeit und unverträglichen harten Kontaktlinsen seinen Weg: kaum Schmerzen, ein leichtes Druckgefühl, zwei bis drei Tage Lichtempfindlichkeit, danach kein Fremdkörpergefühl. Das ist ein einzelner Bericht, kein Versprechen; wie es bei Ihnen verläuft, besprechen wir nach der Voruntersuchung. Weitere Stimmen finden Sie in den Google-Bewertungen weiter unten auf dieser Seite.
Was Patienten sagen
„Ich wurde vom EyeLaser-Team hervorragend und freundlich betreut und habe mich im Zuge dessen für eine ICL-Linsen-OP entschieden. Man wird bestens mit allen Informationen für die OP sowie die Zeit danach versorgt.“
„Ich habe mich bei Dr. Derhartunian vom ersten Moment an bestens aufgehoben gefühlt. Das gesamte Team ist unglaublich freundlich, gut organisiert und nimmt sich wirklich Zeit für jeden Patienten.“
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Linsenimplantation und Augenlasern lösen dasselbe Problem auf verschiedenen Wegen. Der Vergleich: