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Wissenswertes rund um die Trans-PRK smart surFace

Der Begriff Trans-PRK steht für „Transepithiale Photorefraktive Keratektomie“. Praktisch gesehen handelt es sich dabei um einen Fortschritt der Methoden LASEK und PRK, mit denen die Hornhaut Oberfläche behandelt wird. War früher die PRK der Standardeingriff für das Lasern der Augen, so hat die LASIK diese dann sozusagen verdrängt – die LASIK ist einfach mit weniger Schmerzen verbunden. Allerdings ist die LASIK bei jenen Patienten gescheitert, deren Hornhaut im Auge einfach zu dünn oder irregulär aufgebaut ist.

Doch die modernen Möglichkeiten der Trans-PRK haben hier an entscheidender Stelle für eine Optimierung beim Eingriff gesorgt. Allerdings gilt das im Prinzip nur für Patienten mit einer Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung. Liegt eine Weitsichtigkeit vor, so kann die Trans-PRK nur dann erfolgreich ausgeführt werden, wenn die Dioptrien-Werte einigermaßen gering sind.

Die Trans-PRK: welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

Diese entsprechen in etwa jenen, wie sie auch bei der PRK und der LASEK gegeben sein müssen. Ganz entscheidend: Geringstenfalls zwölf Monate vor dem Eingriff (im Idealfall sogar noch länger) sollte sich die Fehlsichtigkeit nicht mehr geändert haben. Unabdingbar sind auch gesunde Augen. Erkrankungen wie Grauer Star oder Leiden an der Netzhaut lassen die Behandlung per Trans-PRK schlicht nicht zu.

Und was ist nun genau mit der Dioptrien-Zahl? Liegt Weitsichtigkeit vor, so ist ein Wert von plus 3 das Maximum, bis zu dem der Eingriff vollzogen werden kann, bei Kurzsichtigkeit liegt der grad noch erlaubte Wert bei minus 8. Hornhautverkrümmungen sind bis zu einem Wert von 6 Dioptrien mittels Trans-PRK behandelbar. Eins sollte allerdings klar sein: Welche Methode für einen Patienten die beste ist, wird einzig und allein durch den Arzt bestimmt. Dieser kennt den Patienten, und er kennt vor allem das Auge, das es zu behandeln gilt. Dementsprechend sind es nicht immer die Dioptrien-Werte allein, die den Ausschlag geben.

Was passiert bei der Trans-PRK?

Angst vor dieser Art von Operation müssen Patienten nicht haben. Sicher, das ist meist leichter gesagt als getan – immerhin handelt es sich um einen Eingriff direkt im Auge. Allerdings ist die Trans-PRK eine Methode, die ohne jede Berührung auskommt. Warum? Nun, modernere Lasertechnik ist eigentlich gar nicht vorstellbar als bei der Trans-PRK, das erübrigt eine klassische OP wie bei der herkömmlichen PRK, wo der operierende Arzt das Epithel (das ist der Hornhautdeckel, der umgeklappt wird) noch von Hand ablösen muss. Weil der Excimer-Laser diese Ablösung sehr viel genauer vornehmen kann, entstehen dabei auch keine Schmerzen. Außerdem verläuft der Wundheil-Prozess deutlich schneller. Länger als drei Tage dauert die Heilung in der Regel nicht.
Ist also das Epithel erst einmal entfernt, dann beginnt die eigentliche Korrektur – auch das ganz einfach per Laser. Dieser bearbeitet die oberste Schicht der Hornhaut und beseitigt so die Fehlsichtigkeit des Auges. Um mehr geht es eigentlich gar nicht. Zum Abschluss des Procederes wird der Deckel der Hornhaut ganz einfach wieder heruntergeklappt. Zum Schutz der Hornhaut und damit der Deckel nicht verrutschen kann, stülpen die Ärzte in den ersten Tagen eine Spezial-Kontaktlinse darüber. So kann sich die Hornhaut ohne Störungen und Einflüsse von außen zügig erholen.

Wie sicher ist die Trans-PRK?

Sehr sicher. Wer sich diesem Eingriff unterzieht, muss keine Bedenken haben. Warum dem so ist? Nun, das Epithel wächst so rasch nach, dass gar keine Komplikationen entstehen können. Das bedeutet zudem, dass die Sehfähigkeit innerhalb kürzester Zeit wieder hergestellt ist, deutlich schneller als bei der herkömmlichen PRK. Dennoch dauert es einige Wochen, bis die Sehfähigkeit wieder völlig normal ist. In einigen wenigen Fällen klagen Operierte, dass die Heilung zuweilen etwas schmerzt, bei einigen Patienten kommt es überdies zu einer Linsentrübung. Diese verursacht eine etwas milchige Störung der Sehfähigkeit. Augentropfen helfen hier kurzfristig, und von Dauer ist diese auch als Haze bezeichnete Eintrübung ebenfalls nicht. Unumgänglich ist es für alle Patienten, die vom Augenarzt angesetzten Kontrolltermine nach der OP wahrzunehmen.

Was kostet die Trans-PRK? Was ist sonst noch zu beachten?

Im Vergleich zu manch anderem Eingriff sind die Kosten überschaubar. Da nicht alle Hospitäler mit der gleichen Technik ausgestattet sind, variiert der Preis von Augenklinik zu Augenklinik. Mit 1.600 Euro sollte man allerdings doch rechnen.

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