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In immer weiterer Ferne: Augenlasern bei Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Jeder Mensch verliert zwischen seinem 40. und 60. Lebensjahr an Sehkraft: Die natürliche Linse verliert an Elastizität. Durch unsere chirurgischen Methoden kann das Bedürfnis nach einer Lesebrille im Alter jedoch signifikant verringert oder ganz eliminiert werden.

Etwa ab dem 40. bis 45. Lebensjahr wird das Lesen in der Nähe immer schwieriger – diesen Prozess nennt man Akkomodationsverlust. Die Linse verliert durch Kalkablagerungen schlicht an Elastizität und das Auge verliert die Fähigkeit, sich den Umweltbedingungen anzupassen. Es kann nicht mehr optimal zwischen Nah- und Fernsicht wechseln.

Die Altersweitsichtigkeit ist jedoch keine Krankheit, sondern ein physiologischer Alterungsprozess und normaler Funktionsverlust aufgrund des Alters. Sie ist dynamisch, das heißt Sie werden mit zunehmendem Alter in der Nähe immer schlechter sehen.

Reine Altersweitsichtigkeit kann in der Augenchirurgie mit Monovision behandelt werden. Das bedeutet, dass ein kurz- und ein normalsichtiges Auge (für gutes Sehen in der Ferne) erzeugt wird. In der Regel sind Menschen zwischen 40 und 65 für diese Monovision geeignet. Durchgeführt wird die Monovision mit folgenden Methoden:

 

Kurzsichtigkeit

Was ist Kurzsichtigkeit und wie kann sie chirurgisch behandelt werden?

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Weitsichtigkeit

Was ist Weitsichtigkeit und wie kann sie behandelt werden?

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Monovision

Die älteste Methode zur Behebung der Alterssichtigkeit.

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Alterssichtigkeit

Wenn die Schrift in der Zeitung plötzlich immer kleiner zu werden scheint und sie immer weiter weggehalten werden muss, um lesen zu können – dann ist es soweit: Die Alterssichtigkeit beginnt. Die im Fachbegriff Presbyopie genannte Fehlsichtigkeit hat nichts mit Weit- oder Kurzsichtigkeit zu tun, sie ist auch keine Krankheit, sondern schlichtweg eine Alterserscheinung. Meist beginnt sie rund um das 45. Lebensjahr. Der Beginn der Alterssichtigkeit kann auch mit wiederkehrenden Kopfschmerzen einhergehen.

 

Die Linse altert

Alterssichtigkeit entsteht, weil die Augenlinse, wie auch der gesamte menschliche Organismus, im Laufe der Jahre altert. Kalkablagerungen verringern die Elastizität der Linse. Etwa ab der Lebensmitte verliert die Linse die Fähigkeit der Akkommodation, das bedeutet, sie vermag nicht mehr problemlos zwischen Nah- und Fernsicht umzuschalten.

 

Sind Sie schon alterssichtig?

Sie können übrigens ganz einfach testen, ob bei Ihnen bereits die Alterssichtigkeit begonnen hat. Konzentrieren Sie sich auf das Lesen eines Textes im Nahbereich, dann sehen Sie rasch zum Fenster, einem Bild oder dem TV-Gerät das weiter weg steht. Wenn es einige Sekunden dauert, bis Ihre Augen sich auf Fernsicht umstellt (bis Sie wieder scharf sehen), dann sollten Sie augenfachärztliche Hilfe suchen.

 

Alterssichtigkeit: Stillstand mit 60

Übrigens – Alterssichtigkeit trifft ausnahmslos jeden Menschen – egal ob er oder sie vorher fehlsichtig war oder nicht. Allerdings verschlechtert sich die Akkommodation nicht kontinuierlich bis ans Lebensende. Vielmehr kommt sie um das 60. Lebensjahr zum Stillstand.

Nein, eine Brille will ich nicht

Wenn Ihnen der Gedanke an eine Lese-, Gleitsicht- oder Trifokalbrille widerstrebt, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Alterssichtigkeit operativ zu korrigieren. Bei Eyelaser bieten wir verschiedene Möglichkeiten zur Korrektur der Alterssichtigkeit an. Gemeinsam suchen wir das für Sie am besten passende Verfahren aus.

Diese Verfahren stehen Ihnen bei Eyelaser zur Korrektur der Alterssichtigkeit zur Verfügung:

Monovision, entweder mit

  • Laserchirurgie oder mit
  • Linsenchirurgie (refraktärer Linsentausch, PHAKE-Linsen)

 

Der Linsentausch, der auch als refraktiver Linsentausch bezeichnet wird, kann mit einer Vielzahl unterschiedlicher, individuell angepasster Linsen erfolgen. Für jede Form der Fehlsichtigkeit bieten wir Ihnen die richtige Linse an:

  • monofokale Linsen (auch „Einstärkenlinsen“, häufig im Rahmen von Grauer Star Operationen eingesetzt
  • torische Linsen (zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus))
  • Multifokallinsen der neuesten Generation (Trifokallinsen, für Nah- und Fernsicht und den Bereich dazwischen)
  • torische Trifokallinsen (korrigieren Alterssichtigkeit plus Astigmatismus)
  • PHAKE-Linsen, die zusätzlich zur natürlichen Linse implantiert werden

Vor dem Eingriff – Voruntersuchungen

Am Beginn Ihres ersten Besuches bei uns, führen wir ein umfassendes anamnestisches Gespräch. Dabei werden nicht nur ihre Vorerkrankungen, durchgeführte Operationen und Medikamente, die Sie einnehmen, genau erfasst, es wird auch abgeklärt, was Sie an Ihrer Alterssichtigkeit besonders stört und welche Methoden zur Korrektur Sie sich vorstellen können. Wir informieren Sie umfassend über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Korrektur Ihrer Alterssichtigkeit.

Kompletter Augencheck

Im Anschluss werden Ihre Augen gründlich untersucht. Dabei werden ihre exakte Sehschärfe und der genaue Grad der Alterssichtigkeit bestimmt. Die Netzhaut wird ebenso untersucht wie der Druck im Augeninneren gemessen. Dies dient zur Feststellung, ob andere Augenerkrankungen vorliegen. Im Anschluss wird das Auge ganz genau vermessen. Dazu gehört etwa die optische Biometrie. Sie gilt als die präziseste Untersuchungsmethode, um Achslänge und Teilabschnitte des Augapfels zu vermessen. Auch die Hornhautkrümmung wird dabei erfasst. Dies geschieht völlig berührungsfrei mit einem Laser, der entlang der Sehachse misst. Dieses Verfahren ist besonders sicher, unbemerkbare Messfehler, wie sie etwa bei der Vermessung mittels Ultraschall vorkommen können, sind dabei ausgeschlossen.

 

Hornhautuntersuchung

Auch die Hornhaut wird genau untersucht und vermessen. Die Hornhaut, der Fachausdruck lautet Cornea (das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Horn“), schützt das Auge und ist sozusagen das „Fenster“ der Augen – durch sie fällt das Licht. Gemeinsam mit der Linse stellt die Hornhaut das optische System dar. Für eine optimale Korrektur der Alterssichtigkeit wird eine genaue Landkarte der Hornhaut angefertigt. Mit Hilfe einer Hornhauttomographie werden die Vorder- und die Hinterwand sowie die Dicke der Hornhaut ganz exakt vermessen. Diese Untersuchung dient dazu, sämtliche anatomischen Eigenschaften der Hornhaut zu bestimmen. Aus dieser „Landkarte“ wird die Brechkraft der Augen abgeleitet, was eine sehr wichtige Rolle für die Korrektur-Operation spielt.

In Kürze bieten wir Ihnen zudem eine weitere schmerzlose Untersuchung der Vorderwand der Hornhaut an – die Vorderabschnitt-Optische Kohärenztomographie. Diese Untersuchung erfolgt kontaktlos und kann mit einer Ultraschalluntersuchung verglichen werden. Allerdings wird dazu kein Schall sondern Laserlicht verwendet.

Wellenfront-Untersuchung

Abschließend wird eine Wellenfront-Untersuchung durchgeführt. Dabei wird ein ins Auge gesendeter Lichtstrahl exakt auf der Netzhaut gebündelt. Von diesem Punkt aus breitet sich eine Lichtwellenfront durch die Linse und die Hornhaut auf. Mit Hilfe dieser Untersuchungsmethode kann ganz genau festgestellt werden, wo gelasert werden muss, um die Sehkraft zu optimieren.

 

Infokasten: Wichtig für die Voruntersuchung:

Tragen Sie bitte vor der Untersuchung für eine Woche keine weichen und für drei Wochen keine harten Kontaktlinsen.
Bei der Untersuchung werden Augentropfen verwendet, die Ihre Pupillen erweitern. Das führt zu einer höheren Lichtempfindlichkeit – sie sollten daher zwei bis drei Stunden nach der Untersuchung weder Autofahren noch Maschinen bedienen.

 

Wie geht es weiter?

Im Anschluss an die Voruntersuchung wird besprochen, ob eine Augenlaser-Operation für sie geeignet ist. Zudem informieren wir Sie über den Operationsablauf, Risiken und Nebenwirkungen und die Nachbehandlung und nehmen uns Zeit, Ihre Fragen zu beantworten.

 

Termin vereinbaren

Wenn Sie sich für eine Laser-Operation zur Korrektur Ihrer Alterssichtigkeit entscheiden, vereinbaren wir gemeinsam den für Sie perfekten passenden Termin. Sie dürfen bis zwei Tage vor dem Eingriff wieder Kontaktlinsen tragen.

Laserkorrektur der Alterssichtigkeit

Bei diesem eleganten Verfahren zur Korrektur von Alterssichtigkeit, das das Tragen einer Brille überflüssig macht, werden zwei unterschiedliche Laser verwendet. Mit einem hochmodernen Femto-Sekundenlaser wird ein winziger Schnitt in die Hornhaut gesetzt. Im Anschluss kommt ein Excimer-Laser zum Einsatz. Damit Sie wieder in der Nähe und der Ferne scharf sehen können, wird – mit diesem Laser – das führende Auge auf gute Fernsicht, das zweite Auge auf eine Kurzsichtigkeit zwischen – 0,5 bis – 1,5 Dioptrien eingestellt. Damit das räumliche Sehen möglichst nicht eingeschränkt wird, wird darauf geachtet, dass die Differenz beider Augen nicht mehr als 1,5 Dioptrien beträgt. Allerdings gibt es beträchtliche individuelle Unterschiede, was den Anspruch an die Nah- und Fernsicht beträgt. Eine Hobbygolferin, die beruflich viel mit dem Auto unterwegs ist, benötigt eine bessere Fernsicht und nimmt kleine Nachteile (etwa das Tragen einer Nahsichtbrille beim nächtlichen Autofahren) eher in Kauf. Jemand, der den ganzen Tag vor dem PC sitzt und abends gerne liest, ist dagegen mit einer bessere Nahsicht und ein klein wenig schlechterer Fernsicht besser versorgt. Dennoch kann es, wenn der Eingriff im zweiten Lebensabschnitt durchgeführt wird, im Anschluss zu Problemen mit dem dreidimensionalen Sehen kommen.

Dem Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe war diese Sicht übrigens angeboren, deshalb wird die Monovision auch als Goetheblick bezeichnet.

Bevor ein solcher Eingriff durchgeführt wird, wird diese spezielle Sichtweise mit unterschiedlichen Kontaktlinsen simuliert. Dies geschieht während der Voruntersuchung. Reicht die Voruntersuchung nicht für eine abschließende Beurteilung der Verträglichkeit, kann dieser Versuch, mit unterschiedlichen Kontaktlinsen, auch mehrere Tage lang fortgeführt werden. Denn rund 80 Prozent aller Menschen kommen damit gut zurecht, 20 Prozent weniger – für diese Gruppe können aber andere Verfahren zur Korrektur der Alterssichtigkeit gefunden werden.

Wichtig ist: Geben Sie sich Zeit, um die neue Sichtweise zu lernen. Auge und Gehirn sind sehr lernfähig. Das bedeutet, es kann einige Tage dauern, bis ihr Sehapparat sich wieder angepasst hat und normales Sehen – ohne Alterssichtigkeit möglich ist.

Korrektur mit Implantaten

Alterssichtigkeit kann auch mit speziellen Linsenimplantaten behandelt werden. Dieser Eingriff wird auch als vorgezogene Grauer Star-Operation bezeichnet, weil dabei die alterssichtigen Linsen aus dem Auge entfernt und durch Kunstlinsen ersetzt werden, die natürlich nicht an Grauem Star erkranken können.

Der Eingriff erfolgt ambulant, auch dieser Form der Korrektur der Alterssichtigkeit wird nach einer umfassenden Augenuntersuchung durchgeführt. Nach einer Betäubung der Hornhaut mit Tropfen, wird ein winziger Schnitt am Rande der Hornhaut gesetzt. Dieser Schnitt ist so klein, dass danach keine Naht benötigt wird, er heilt von selbst zu. Mit einem Ultraschallgerät wird die natürliche Linse zerkleinert und abgesaugt. Die Linsenkapsel bleibt dabei erhalten. Im Anschluss wird die zusammengerollte Kunstlinse durch den winzigen Schnitt eingeführt, wo sie sich von selbst entrollt und genau ans Auge anpasst. All dies ist schmerzlos für Sie. Nach dem Ende des Eingriffs wird das Auge mit einer Augenklappe abgedeckt. Sie können die Klinik mit Ihrer Begleitperson verlassen. Hier finden Sie alles zur Nachbehandlung.

Multifokallinsen

Eine Multifokallinse eignet sich sehr gut zur Korrektur der Alterssichtigkeit. Diese Kunstlinse ist aus mehreren Ringen zusammengesetzt. Jeder Ring hat eine andere Brechkraft. Damit werden im Auge mehrere Brennpunkte erzeugt, die sowohl das Nah- als auch das Fernsehen ermöglichen. Ein Nachteil der Multifokallinsen ist eine Erschwernis des Autofahrens in der Nacht (weil um Scheinwerfer und andere Lichtquellen Lichtkränze und Reflexe erzeugt werden).

 

Trifokallinsen

Diese modernsten Multifokallinsen sind ebenfalls Linsen die mehrere Brennpunkte im Auge erzeugen. Sie decken aber sowohl die Nah- wie die Fernsicht und den intermediären Bereich ab. Sie sehen damit also auch in einer Distanz von 60 bis 80 Zentimetern gut. Zudem ist die Nachtsicht verbessert. In unserer Praxis setzen wir ausschließlich diese neueste Generation der Multifokallinsen ein.

 

Der Tag der OP

Bitte kommen Sie mit einer Begleitperson in die Praxis. An diesem Tag verwenden Sie bitte keinerlei Cremes, Puder, Make-Up, Augen-Make-Up, Rasierwasser oder andere Substanzen im Gesicht. Dies ist wichtig, um Infektionen am Auge zu verhindern. Sie können normal essen und trinken, weil lediglich ihre Augen lokal mit Tropfen betäubt werden. Wir klären letzte Fragen. Zudem erhalten Sie Medikamente und Anweisungen für deren Anwendung nach der OP. Bevor es losgeht, vereinbaren wir einen Termin zur Nachuntersuchung am folgenden Vormittag. Der Eingriff selbst geht sehr schnell (siehe auch unter Methoden) – er dauert lediglich zehn bis zwanzig Minuten, in denen Sie keine Schmerzen verspüren.

Und nach dem Eingriff?

Wenn die Augen korrigiert sind, erhalten Sie eine Schutzbrille und lassen sich von Ihrer Begleitperson nach Hause bringen. Viele PatientInnen berichten über tränende Augen und ein leichtes Brennen und/oder Fremdkörpergefühl in den Augen. Halten Sie die Augen an diesem Tag möglichst geschlossen (außer um auf die Toilette zu gehen und zu essen). Kein Fernsehen, lesen, keine Arbeit am PC, keine Verwendung des Smartphones, etc. Die Augenlider üben Druck auf ihre Hornhaut auf, das beschleunigt die Heilung. Um Langeweile vorzubeugen, können Sie ein Hörbuch oder Musik hören. Ansonsten sollten Sie Ruhe halten.

Die Schutzbrille sollte auch in der Nacht getragen werden, damit Sie sich nicht versehentlich ins Auge fassen. Auch Augenreiben oder Quetschen sollten Sie in den ersten Tagen nach der OP unbedingt vermeiden. Nach einer Laseroperation müssen Sie für zwei Wochen auf Make Up verzichten, um Infektionen an den Augen zu verhindern. Nach einem Linsentausch gilt das „Schminkverbot“ für vier Wochen. Für zwei Wochen sollten Sie keine Bäder nehmen, nicht ins Spa oder die Sauna gehen und beim Duschen das Gesicht nicht direkt in den Wasserstrahl halten. Zugige, verrauchte, windige und staubige Räume sollten Sie ebenfalls für zwei Wochen vermeiden. Dies gilt auch für körperliche Anstrengung.

Sehr wichtig: Sie haben von uns einen Tropfplan sowie zwei unterschiedliche Augentropfen erhalten (Cortison- und Antibiotikatropfen) erhalten, der genau darstellt, wann und mit welchem Medikament Sie Ihre Augen eintropfen sollen. Halten Sie sich bitte genau daran, das erleichtert den Heilungsprozess.

Am Tag nach dem Eingriff finden Sie sich bitte, zum vereinbarten Termin, wieder in unserer Praxis ein. Zu diesem Zeitpunkt haben Sie normalerweise keine Beschwerden mehr und rund 90 Prozent ihrer Sehkraft. Die nächste Untersuchung wird für den nächsten Monat geplant.

Zusammenfassung

Zur dauerhaften Korrektur der Alterssichtigkeit stehen mehrere Verfahren zur Verfügung.
Sämtliche Eingriffe können ambulant und für Sie vollkommen schmerzfrei durchgeführt werden.
Monovision eignet sich für alterssichtige Personen, die gut mit einem „Fernblick“- und einem „Nahblickauge“ zurechtkommen (dies wird vor dem Eingriff mit Kontaktlinsen simuliert).
Ein Linsentausch ist sinnvoll, wenn eine Korrektur mit dem Laser nicht in Frage kommt, Sie über 50 Jahre alt sind und die natürliche Linse bereits leicht getrübt ist (beginnender Grauer Star).
Bei einem refraktiven Linsentausch wird die natürliche Linse mit computergesteuertem Ultraschall entfernt und durch eine passende Kunstlinse ersetzt.
Bei Eyelaser verwenden wir modernste Multifokallinsen (Trifokallinsen), die sowohl eine gute Nah- und Fernsicht ermöglichen als auch den Bereich zwischen Nah- und Fernsicht (intermediärer Bereich) sehr gut abdecken.
Bereits wenige Tage nach dem Eingriff können Sie wieder ohne Brille sehr gut sehen.
Falls nach einem Linsentausch noch Restfehler der Sehkraft vorhanden sind, so können diese meist sehr gut mit Hilfe einer Laserkorrektur behoben werden.

Häufig gestellte Fragen

Warum werde ich alterssichtig?

Das Auge altert ebenso wie der ganze Mensch. Ca. ab dem 45. Lebensjahr lagert sich zunehmend Kalk auf den Linsen ab, sie verliert zunehmend die Fähigkeit, zwischen Nah- und Fernsicht umzuschalten. Diese Fähigkeit wird als Akkommodation bezeichnet. Jeder Mensch ist von Alterssicht betroffen, egal ob er oder sie bereits vorher fehlsichtig war oder nicht.

 

Welche Alternativen gibt es zur Brille zur Korrektur der Alterssichtigkeit?

Es gibt prinzipiell zwei Verfahren, die Alterssichtigkeit zu korrigieren:
1. Die Laserkorrektur der Alterssichtigkeit – sie wird auch als Monovision bezeichnet. Dabei wird das führende Auge auf Fern-, das andere Auge auf Nahsicht eingestellt.
2. Der Ersatz der natürlichen Linse mit Hilfe von lasergesteuerter Linsenchirurgie. Je nach Anforderung wird dabei die natürliche Linse schonend entfernt und eine Multifokal- oder Trifokallinse eingesetzt.

 

Wie kann ich feststellen, welche Methode der Korrektur für mich geeignet ist?

Vor der Entscheidung für oder gegen ein Verfahren, untersuchen wir Ihre Augen besonders gründlich. Folgende Untersuchungen werden durchgeführt:

  • Messung der Sehschärfe
  • Messung des Grades der Alterssichtigkeit
  • Untersuchung der Netzhaut
  • Messung des Augeninnendrucks
  • Exakte Vermessung des Auges mit Hilfe von
    • Biometrie
    • Hornhautuntersuchung
    • Topographie der Hornhaut
    • Wellenfront-Untersuchung

Liegen keine Ausschlussgründe für eine operative Korrektur der Alterssichtigkeit vor, stellen wir Ihnen die Verfahren vor und besprechen, welches das für Sie am besten geeignete Verfahren ist.

 

Wie schnell muss nach der Untersuchung ein Termin für die Korrektur der Alterssichtigkeit vereinbart werden?

Wir richten uns nach Ihnen: Sie können sofort einen Termin vereinbaren, sich aber natürlich auch die Zeit nehmen, die Sie brauchen, bis Sie einen Termin bei uns abmachen.

 

Werde ich beim Eingriff Schmerzen haben?

Nein. Ihr Auge wird mit Hilfe von Augentropfen betäubt, sie spüren beim Eingriff keine Schmerzen. Nach dem Eingriff können Sie ein leichtes Brennen oder Fremdkörpergefühl verspüren, das aber meist am zweiten Tag nach der Korrektur wieder verschwunden ist.

 

Wie kann festgestellt werden, ob ich für eine Monovision in Frage komme?

Bevor die Entscheidung für oder gegen eine Laserkorrektur Ihrer Alterssichtigkeit fällt, simulieren wir diese mit Hilfe unterschiedlicher Kontaktlinsen, die Sie jeweils mehrere Stunden tragen müssen. Dabei kann genau ermittelt werden, ob Ihre Augen für diese Form der Korrektur geeignet sind.

 

In welchen Fällen ist es sinnvoller, sich für Implantate zu entscheiden?

Wenn für Sie eine Monovision nicht in Frage kommt oder Ihre Augen nicht dafür geeignet sind, können Sie sich für den Ersatz Ihrer natürlichen Linse mit einer speziell auf Ihr Auge abgestimmten Linse entscheiden.

 

Muss ich für einen Ersatz der natürlichen Linse ins Krankenhaus aufgenommen werden?

Nein. Auch dieser Eingriff wird in unserer Praxis ambulant unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Sie verspüren während des Eingriffs kaum Schmerzen und können danach sofort wieder nach Hause gehen.

Ich habe gelesen, dass bei einem Ersatz der natürlichen Linse die Augen mit einigen Tagen Abstand operiert werden – warum?

In den Anfangstagen der Linsenchirurgie operierte man die Augen an unterschiedlichen Tagen, weil befürchtet wurde, dass es zu Entzündungen im operierten Auge kommen kann. Deswegen hat man einige Tage zwischen den beiden Eingriffen vergehen lassen. Mittlerweile ist ein solches Vorgehen nicht mehr notwendig, weil der Linsentausch ein sehr sicheres Verfahren ist. Standardmäßig operieren wir bei EyeLaser daher beide Augen im Rahmen eines Eingriffs. Auf Ihren eigenen Wunsch hin führen wir den Eingriff am zweiten Auge auch gerne erst nach einigen Tagen bis Wochen aus.

 

Warum muss ich nach dem Eingriff eine Augenklappe tragen?

Nach dem Linsenersatz können Ihre Augen für kurze Zeit lichtempfindlicher sein und sollten weder Wind noch Staub abbekommen.

 

Warum soll ich eine Begleitperson zum Eingriff mitbringen?

Sie sollten Ihr Augenlicht nach dem Eingriff schützen. Auch ist nicht sofort die vollständige Sicht wieder gegeben. Eine Begleitperson hilft, ihre Augen zu schonen, sie führt Sie und sorgt dafür, dass Sie unfallfrei nach Hause kommen.

 

Was sind Multifokallinsen (Trifokallinsen)?

Diese Linsen aus hochwertigem Kunststoff sind aus mehreren Ringen zusammengesetzt (analog den Ringen auf einer Schallplatte). Jeder Ring ermöglicht einen anderen Brechungswinkel im Auge, sodass Sie – nach dem Einsetzen – sowohl in der Nähe als auch in der Ferne wieder gut sehen.

 

Kann ich mit Multifokallinsen (Trifokallinsen) unbeeinträchtigt am PC arbeiten?

Ja. Der sogenannte Intermediärbereich zwischen Nah- und Fernsicht wird mit Hilfe von Trifokallinsen sehr gut abgedeckt. Das bedeutet, Sie sehen auch in einem Abstand zwischen 60 und 80 cm (etwa die Entfernung vom Schreibtischstuhl zum PC) ausgezeichnet.

 

Warum darf ich mich am OP-Tag nicht schminken/keine Cremes/Rasierwasser verwenden?

Schminke, Gesichtscremes etc. könnte während des Eingriffs ins Auge gelangen und so postoperativ für Infektionen sorgen. Steife Wimpern (aufgrund der Wimperntusche) könnten das Offenhalten der Augen während des Eingriffs (die Wimpern werden zurückgeklebt) erschweren. Der in Parfumdämpfen enthaltene Alkohol absorbiert die Laserenergie, was zu Fehlkorrekturen führen kann.

 

Wie lange dauert der Eingriff?

Zwischen zehn und 20 Minuten

 

Kann ich vorher ein Beruhigungsmittel erhalten, wenn ich sehr nervös bin?

Aber natürlich. Umso wichtiger ist das Mitbringen der Begleitperson.

 

Treten nach der OP Schmerzen auf?

Es kann zu einem leichten Brennen und Fremdkörpergefühl im Auge kommen. Diese Nebenwirkungen sollten am Folgetag allerdings bereits abgeklungen sein. Wenn Sie allerdings etwas beunruhigt oder Sie das Gefühl haben, Sie hätten stärkere Schmerzen oder Sehstörungen, scheuen Sie sich nicht uns Tag und Nacht anzurufen.

 

Warum soll ich die Schutzbrille/Augenklappe auch in der ersten Nacht nach dem Eingriff tragen?

Das Tragen der Augenklappe/Schutzbrille verhindert, dass Sie sich versehentlich ins Auge fassen.

 

Wann ist meine Sehkraft nach dem Eingriff optimal?

Im Normalfall sollten Sie – je nach Verfahren – am zweiten postoperativen Tag bereits zwischen 80 und 90 Prozent Ihrer Sehkraft wiedererlangt haben. Bis zum Erreichen von 100 Prozent können aber einige Tage/Wochen vergehen. Sie brauchen aber bereits unmittelbar nach dem Eingriff keine Brille mehr.

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